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Auf dieser Seite findet Ihr neben den Namengebenden Vereinswaffen weiter unten auch einige Waffen unserer Mitglieder, nebst dazugehöriger Informationen. Wir haben uns (natürlich :-) )bemüht, die Daten so gut und richtig wie möglich darzustellen.

 

Vereinswaffen:

Unser Verein besitzt mehrere Waffen, die er den Mitgliedern oder Gästen für das Training zur Verfügung stellen kann. 

Hier ein paar Fotos und Daten. Zum Vergrößern einfach die Bilder anklicken, danach per Rücktaste zurück zur Seite.

 

Luftgewehre / Luftpistole

 
Feinwerkbau_300S-1.jpg (27553 Byte)

 

Bei unseren zwei Vereinsgewehren des Herstellers “Feinwerkbau”  (Westinger & Altenburger GmbH, 78727 Oberndorf/Neckar) handelt es sich um reine Einzellader - Matchwaffen. 

Sie besitzen ein Federdrucksystem mit Massenausgleich (patentiertes Rücklaufsystem), welches ein weitgehend prellschlagfreies Schießen ermöglicht. Gespannt wird mittels einem Seitenspanner.

Die Visierung erfolgt über einen Micrometer-Diopter auf 11-mm-Schiene und Korntunnel.

Am Abzugmechanismus sind einstellbar: Züngelträger, Vorzugsweg, Druckpunkt und das Abzugsgewicht (Einstellbar von 120 - 300 g).

Sicherheitsdetail:  bei geöffneter Lademulde kann der Abzug nicht ausgelöst werden.

Die Fertigung des Vorgängermodells “300” wurde 1972 eingestellt, die des “300 S” 1996.

Technische Daten:

Feinwerkbau 300 S

Kaliber: .177  (4,5) Diabolo

Einzellader

Lauflänge: 500 mm

Gesamtlänge: 1100 mm.

Gewicht: ca. 5000 g

 

 

SuperAir_202.jpg (31609 Byte) Unser Match-Luftgewehr des Herstellers Anschütz besitzt einen (voll einstellbaren) Matchabzug und eine Dioptervisierung mit Korntunnel. 

Die Energieversorgung erfolgt durch vorkomprimierte Luft (Kompressionshülse aus einer Alu-Legierung, welche verschleißarm beschichtet ist).

Schaft: Holz-Ausführung.


 

Technische Daten:

Anschütz Super Air 2002

Kaliber: .177  (4,5) Diabolo

Einzellader

Lauflänge: 415 mm

Gesamtlänge: 1100 mm.

Gewicht: ca. 4800 g

 
CZ200T.jpg (29867 Byte) Die CZ 200 T ist ein Pressluftgewehr, das in Zusammenarbeit zwischen Česká Zbrojovka und dem renommierten englischen Hersteller von Luftgewehren, Air Arms, entstanden ist.
Die Waffe besitzt ein sehr kompaktes Verschlusssystem mit abnehmbarer Pressluftkartusche. Sie zeichnet sich durch Genauigkeit, gleichmäßige Projektil - Geschwindigkeit und minimalen Rückstoß aus und ist deshalb besonders für junge Schützen und Anfänger im Schießsport geeignet.

Das Gewehr besitzt eine Dioptervisierung und einen Korntunnel.

 

Technische Daten:

CZ 200 T

Kaliber: .177  (4,5) Diabolo

Einzellader

Lauflänge: 485 mm.

Gesamtlänge: 907 mm.

Gewicht: ca. 2800 g

 

RoehmTwinmaster.jpg (77029 Byte) Diese Pressluft-Matchpistole besitzt ein 8-schüssiges Trommelmagazin und einen gezogenen Lauf (Lothar Walther). 

Sie verfügt in unserer Variante über einen Schichtholz-Formgriff aus dem Hause "Fürstenberg".

Der Pressluftbehälter besitzt ein Manometer und soll laut Hersteller gefüllt (200 bar) Kapazität für ca. 200 Schuss liefern.

 

Technische Daten:

Röhm Twinmaster

Kaliber: .177  (4,5) Diabolo

Kapazität d. Trommel: 8

Lauf: 210 mm  Länge

Gesamtlänge: 340 mm

Gewicht: 920 g

 

 

Klein- und Großkaliber-Langwaffen

Walther_KK100.jpg (29389 Byte)

 

Das KK 100 besitzt einen schweren Match-Lauf der freischwingend ist, was für eine optimale Präzision sorgt.

 

Technische Daten:

Walther KK 100

Kaliber: .22 Long Rifle (lfB)

Einzellader 

Lauflänge: 485 mm.

Gesamtlänge: 907 mm.

Gewicht: ca. 2800 g

 

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Bei diesem reinen Match-Gewehr handelt es sich um einen Einzellader der Fa. Anschütz. Es besitzt einen dicken Matchlauf, einen verstellbaren Druckpunktabzug und eine Flügelsicherung. 

Die Visierung erfolgt über  einen 10-Klick-Diopter und Kornschutztunnel mit Ringkorn.

Der Schaft besteht aus Nußholz und verfügt über einen Pistolengriff mit punzierten Griffflächen und einer verstellbaren Schaftkappe.

 

Technische Daten:

Anschütz Match 54 [1]

Kaliber: .22 Long Rifle (lfB)

Einzellader 

Lauflänge: 485 mm.

Gesamtlänge: 1125 mm.

Gewicht: ca. 4900 g

 

FOTOJAN_09_20160909.jpg (73184 Byte) Siehe vorstehend.

 

Technische Daten:

Anschütz Match 54 [2]

Kaliber: .22 Long Rifle (lfB)

Einzellader 

Lauflänge: 485 mm.

Gesamtlänge: 1125 mm.

Gewicht: ca. 4900 g

 

SL7_Logo2.JPG (42375 Byte)

SL7_Logo1.JPG (43860 Byte)

SL7_Logo3.JPG (35363 Byte)

Das Selbstladegewehr 7 (SL7) wurde von Heckler & Koch als Übungswaffe für Reservisten im Kaliber 7,62 × 51 mm NATO konzipiert (entspricht Kal. .308 zivil). Es verfügt über das gleiche Verschluss-System wie das militärische G3, wobei sich der Verschlusshebel auf der rechten Seite des Gehäuses befindet und die Sicherung zwischen Abzug und Magazin. Die Visierung mit Trommeldiopter und Ringkorn ist technisch gleich, jedoch ist das Korn über der Laufmündung angebracht um die Visierlänge auf 655 mm zu vergrößern.

Aufgrund der seinerzeitigen Gesetzgebung durfte das Erscheinungsbild nicht dem eines vollautomatischen Gewehrs entsprechen, weshalb Gewehrkolben und zugehöriger Handschutz aus Holz gefertigt wurde und das Design optisch eher einem Jagdgewehr gleicht. Die Magazinkapazität wurde zudem auf 10 Patronen begrenzt. 

Das Gewehr verfügt über einen Polygonlauf.

 

 

Technische Daten :

H&K SL 7

Kaliber : .308 (7.62x51 NATO)

Selbstlader/Halbautomat

Kapazität d. Magazins: 10 (2)

Lauf: 425 mm Länge

Gesamtlänge : 1010 mm

Gewicht: ca. 3910 g

 

ErmaM1_Logo.JPG (46610 Byte) Das Selbstladegewehr E M1 der renommierten ERfurter MAschinenfabrik B. Geipel GmbH ("Erma")  im Kaliber .22 LfB ist ein lizenzierter Nachbau des Carbine 30M1 von Winchester, dem Standard-Infanteriegewehr der amerikanischen Streitkräfte im 2. Weltkrieg. Auch dieses Gewehr fand Verwendung als Trainingswaffe  bei verschiedenen Streitkräften.

Das werksmäßig als Halbautomat gefertigte Gewehr besitzt eine verstellbare Visierung, Kimme und Korn. Der Schaft ist aus Nussbaumholz, das Metall-Finish ist Brüniert.

Im Bild ist eine RedDot-Visierung verbaut.

Die "Geschichte" zu dieser speziellen Vereinswaffe findet sich hier

Technische Daten :

Erma EM1

Kaliber : 22 Long Rifle (lfB)

Selbstlader/Halbautomat

Kapazität d. Magazins: 10 (15)

Lauf: 450 mm Länge

Gesamtlänge : 900 mm

Gewicht: ca. 2550 g

 

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Das Gewehr des Herstellers Anschütz entstammt der Serie "Sportkarabiner Einzellader 1388/89, die es auch im Kaliber .22 gab. Dieses Modell "Z" wurde jedoch originär als 4mm - Zimmerkaliber ab Werk geliefert.  Da Haptik und Bedienung identisch mit dem "großen Bruder" waren und vermutlich keine großen Stückzahlen realisiert wurden, war auch die beiligende Anleitung die der .22er-Variante. 

Das Gewehr hat eine verstellbare Visierung, eine Druckpunktabzug, eine Hebelsicherung (linksseitig) und verfügt über einen Weichholzschaft. In den unteren beiden Bildern ist das eingearbeitete "Fischgrät-Muster" im Griffbereich gut zu erkennen. 

Es handelt sich um eine "Bedürfnisfreie" Waffe mit Abnahmezeichen der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB) und ist eintragungspflichtig auf Waffenbesitzkarte (mit Voreintrag).

Bem.: diese Waffe wurde im August 2017 als Spende des 1.Vorsitzenden und des Schriftführers angeschafft.

 

Technische Daten :

Anschütz Mod. 1388 Z

Kaliber :  4mm R lang ("Zimmer-" oder "Mäusekaliber" - Randzünder)

Schussenergie: < 7,5 Joule

Einzellader

Lauf: 500 mm Länge

Gesamtlänge : 900 mm

Gewicht: ca. 2550 g

 

 

 

Kurzwaffen

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Die Norinco "TT Olympia" ist ein Nachbau der gleichnamigen halbautomatischen Pistole der deutschen Firma Walther. Das Design geht auf das Jahr 1936 zurück (zu den Olympischen Spielen 1936 in Berlin), wobei die Lauflänge dem "Jägerschaftsmodell" des Jahres 1938 entspricht.

Unsere Pistole verfügt über ein einstellbares Sportvisier sowie über ein angeschraubtes Laufgewicht zur besseren Rückstoß-Kompensation.

 

Technische Daten:

TT-Olympia

Kaliber: .22 Long Rifle (lfB)

Kapazität d. Magazins: 8

Lauf: 117 mm  Länge

Gesamtlänge: 200 mm

Gewicht: 820 g

 

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Der Revolver, ein Matchrevolver der deutschen Firma Weihrauch,  verfügt über einen breiten Hahn, der das Spannen des Abzugs vereinfacht. Zudem ist ein Sportvisier verbaut, das in Höhe und Seitenlage verstellbar ist. 

 

Bem.: diese Waffe wurde im August 2016 als Spende unseres Ehrenvorsitzenden Heinz Wrobel angeschafft.

 

Technische Daten:

Weihrauch Arminius HW9

Kaliber: .22 Long Rifle (lfB)

Kapazität der Trommel: 6

Lauf: 152 mm  Länge (6")

Gesamtlänge: 290 mm

Gewicht: 1000 g  

 

 

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Die  FN Browning HP des belgischen Herstellers FN (Fabrique Nationale d’Armes de Guerre) wurde ursprünglich im Jahre 1922 entwickelt und wird 
seit 1935 bei verschiedenen Behörden und Streitkräften weltweit eingesetzt. Als Modell 80 SA wurde sie auch von der deutschen Firma Mauser gebaut.

Unsere Pistole verfügt über ein einstellbares Sportvisier.

Technische Daten:

FN Browning HP (High Power)

Kaliber: 9 mm Parabellum

Magazin: 13 + 1 Patronen / zweireihiges Stangenmagazin

Lauf: 118 mm Länge

Gesamtlänge: 198 mm

Gewicht (ungeladen): 990 g

 

 

Nach den Vereinseigenen Sportgeräten hier nun eine Auswahl einiger Waffen unserer Vereinsmitglieder:

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Bei dem Karabiner handelt es sich um den Nachbau eines so genannten "Wehrsportkarabiners", hier auf Basis des Karabiners 98. Kleinkalibergewehre dieser Art sollten den Soldaten vieler Armeen ein Gefühl für Haptik und Handling der "richtigen" Einsatzwaffe vermitteln, ohne jedoch direkt den Rückschlag des großen Kalibers spüren zu müssen. 

Die hier gezeigte "Sniper"-Version hat die Besonderheit, dass man neben dem seitlich angebrachten Zielfernrohr auch, ohne Umbau, die offene Visierung nutzen kann.

Technische Daten:

Norinco JW25 "Sniper"

Kaliber: .22 Long Rifle (lfB)

Kapazität d. Magazins: 5

Lauf: 660 mm Länge

Gesamtlänge: 1100 mm

Gewicht (ungeladen): 3500 g

P1-LogoJPG.jpg (58624 Byte) Die halbautomatische Pistole P1 war als Weiterentwicklung der P38 der Wehrmacht ab 1956 die Standard-Nahkampfwaffe der Bundeswehr, Bereitschaftspolizei der Länder, sowie des  Bundesgrenzschutzes. Die hier gezeigte Pistole war nach der BW im Dienste der Landespolizei Rheinland-Pfalz, wo sie 1974 auch den verstärkten Verschluss erhielt. 

Das gezeigte BW-Lederholster dient auch heute noch zur Aufbewahrung und als Schutz beim Transport.

Technische Daten:

Walther P1 (Pistole 1)

Kaliber: 9 mm Parabellum (-Luger)

Kapazität d. Magazins: 8

Lauf: 125 mm Länge

Gesamtlänge: 216 mm

Gewicht (geladen): 890 g

 

Einstecklauf_Logo.jpg (44458 Byte) Ein Einstecklauf wird in den eigentlichen Lauf der Waffe gesteckt und dort verriegelt. Genutzt werden sie zur Verwendung kleinerer Munition zum Training, etwa  im Schießsport. Der hier gezeigte Einstecklauf besitzt ein Abnahmezeichen der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB) und ist nicht eintragungspflichtig, jedoch muss die Eintragung einer entsprechenden Waffe vorhanden sein. Geladen wird die Munition in diesem Fall mit Hilfe einer Adapterpatrone. Das Bild zeigt eine Patrone im Kaliber 4mm M20 neben einer Patrone im Ursprungskaliber 9 mm Parabellum (-Luger).

Technische Daten:

Einstecklauf P38/P1

Hersteller: Lothar Walther, Königsbronn

Kaliber: 4mm M20 ("Zimmer-" oder "Mäusekaliber" - Zentralzünder)

Schussenergie: < 7,5 Joule

Kapazität d. Magazins: 1 (Adapterpatrone)

Lauf: ca. 135 mm Länge (mit Gewinde)

 

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Die halbautomatische Pistole wurde als Nachfolger der Mauser 80 SA bei Mauser in Oberndorf gebaut.

Die Visierung ist starr.

Lizenzbauten wurden u.a. bei Luger und FEG hergestellt. 

 

Technische Daten:

Mauser 90 DA

Kaliber: 9 mm Parabellum (Luger)

Kapazität d. Magazins: 14

Lauf: 118,5 mm Länge

Gesamtlänge: 203 mm

Gewicht (geladen): 1000 g

uit-spezial.jpg (27985 Byte) Bei dieser Waffe handelt es sich um ein reines KK-Matchgewehr aus der  UIT-Serie des deutschen Herstellers Walther (Ulm/Donau).

Es verfügt über einen voll einstellbaren Matchabzug und eine Diopter-Visierung über Korntunnel. 

Der Schaft ist aus Walnussholz gefertigt.

 

Technische Daten:

Walther UIT Spezial

Kaliber: .22 Long Rifle (lfB)

Einzellader

Lauf: 650 mm Länge

Gesamtlänge: 1120 mm

Gewicht: 4700 g

 

Erma1_Logo.jpg (23489 Byte) Das Selbstladegewehr E M1 der renommierten ERfurter MAschinenfabrik B. Geipel GmbH ("Erma")  im Kaliber .22 LfB ist ein lizenzierter Nachbau des Carbine 30M1 von Winchester, dem Standard-Infanteriegewehr der amerikanischen Streitkräfte im 2. Weltkrieg. Auch dieses Gewehr fand Verwendung als Trainingswaffe  bei verschiedenen Streitkräften.

Das werksmäßig als Halbautomat gefertigte Gewehr besitzt eine verstellbare Visierung, Kimme und Korn. Der Schaft ist aus Nussbaumholz, das Metall-Finish ist Brüniert.

Technische Daten :

Erma EM1

Kaliber : 22 Long Rifle (lfB)

Selbstlader/Halbautomat

Kapazität d. Magazins: 10 (15)

Lauf: 450 mm Länge

Gesamtlänge : 900 mm

Gewicht: ca. 2550 g

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Der Karabiner 98k des Deutschen Herstellers Mauser in Oberndorf war die Standard-Waffe des Deutschen Heeres im 2. Weltkrieg, wurde jedoch schon als Gewehr 98 ab 1898 regulär beim kaiserlichen Heer eingeführt.   

Die hier gezeigte Waffe verfügt neben den aktuellen Stempeln des Beschussamtes  Mellrichstadt in Bayern auch über die WaA-Abnahmestempel der damaligen Zeit und die Bestempelung der Königlich Norwegischen Marine, wo das Gewehr nach dem zweiten Weltkrieg seinen Dienst versah.

Im oberen Bild ist der Verschluss geöffnet und ein Ladestreifen mit 5 Patronen eingesetzt. 

Im unteren Bild ist eine Zielfernrohrhalterung angebracht. Diese wurde von der Wehrmacht ursprünglich als Nachrüsteinheit für das ZF41 entwickelt und im Bereich des Kurvenvisiers montiert. Der Vorteil war, dass man bei abgebautem ZF die normale Visierung nutzen konnte. Auf dem Bild ist ein Nachkriegs-ZF der Fa. Dr. Wöhler verbaut, die das ZF41 ebenfalls produzierten und nach Kriegsende diese ZF für den M1 Carbine im Auftrag der US-Streitkräfte entwickelten. 

Technische Daten :

Mauser K98k ("S42"), Bj. 1938

Kaliber : 8x57 IS 

Kapazität d. Magazins: 5

Lauf: 600 mm Länge

Gesamtlänge : 1110 mm

Gewicht: ca. 4100 g

* IS = "Infanterie Spitz"

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Die Selbstladepistole M1911 (U.S. Pistol, Caliber .45 Model of 1911 – alias „Colt Government“) wurde im Jahr 1911 als Ordonnanzwaffe der amerikanischen Streitkräfte eingeführt und wird bis heute produziert, ebenfalls in zahlreichen Lizenzen, wie das hier gezeigte Modell auch. 

Die hier abgebildete Waffe verfügt über Griffschalen des amerikanischen Herstellers Hogue. Für das sportliche Schießen wurde bei dieser Pistole zudem ein einstellbarer Match-Abzug der Fa. Wilson Combat (USA) verbaut.

Im Bild sieht man auch ein taktisches Holster der Fa. "Blackhawk", wie es u.a. bei der BW für die H&K P8 verwendet wird. Holster werden im Schießsport in bestimmten Disziplinen ebenso benötigt wie bei manchen Lehrgängen der Verbände (BDS-Schießleiter,...).  

 

Technische Daten :

Norinco Colt 1911 A1

Kaliber : . 45 ACP* (11,43 x 23)

Kapazität d. Magazins: 7 Patronen

Lauf: 127 mm Länge

Gesamtlänge : 219 mm

Gewicht: ca. 1140 g

* ACP = Automatic Colt Pistol

ERP-74-Platzhalter.jpg (174723 Byte) Die Erma Repetier-Pistole 74 ist ein optisch und technisch gelungener Nachbau der Walther PPK. Griffstück und Schlitten sind aus Guß, während Lauf, Sicherung, Hahn und alle Innenteile aus Stahl sind. Das angeformte Magazinende dient als Auflage für den kleinen Finger. Neben der ErMa-üblichen hohen Verarbeitungsqualität weist diese Waffe als besonderes Highlight ein mechanisches Repetiersystem auf. Da der Gasdruck der kleinen Patrone nicht reicht, um den Schlitten zu bewegen, erfolgt die Schußabgabe im ersten Drittel des Abzugsweges. Beim weiteren Durchziehen des Abzuges wird der Schlitten mechanisch nach hinten gezogen, die Ladehülse mit der leeren 4mm-Hülse ausgeworfen und eine neue zugeführt.

Es handelt sich um eine "Bedürfnisfreie" Waffe mit Abnahmezeichen der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB) und ist eintragungspflichtig auf Waffenbesitzkarte (mit Voreintrag).

 

Technische Daten :

Erma ERP 74 

Kaliber :  4mm M20 ("Zimmer-" oder "Mäusekaliber" - Zentralzünder)

Schussenergie: < 7,5 Joule

Kapazität d. Magazins: 7 Patronen über Ladehülsen

Lauf: 84 mm Länge (gezogener Lauf)

Gesamtlänge : 155 mm

Gewicht: ca. 590 g

 

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Der M1 Carbine ist ein US- Selbstladegewehr, das in der Zeit des Zweiten Weltkriegs eingeführt und bis in die 1970er-Jahre vom US-Militär eingesetzt wurde. Entwickelt wurde es von der Winchester Repeating Arms Company. Auch die BW (Erstausstattung 1955/56) und einige Landesbehörden in Deutschland benutzten diese Waffe. 

Das gezeigte Gewehr verfügt über einen militärischen Holzschaft - im Bild ist die Ausnehmung zur Durchführung des Trageriemens gut zu erkennen, die gleichzeitig als Aufnahme für das Ölfläschchen dient (im unteren Bild gut zu erkennen).

Die Visierung erfolgt über Lochkimme und Korn (mil.). Der Gasdrucklader hat einen Zylinderverschluss.

Die Produktionszeit war von 1942 bis 1960. Produktionszahl: ca. 6,25 Millionen Stück. 

Technische Daten :

Carbine M1

Kaliber : .30 M1 / Carbine 

Kapazität d. Magazins: 15 / 30*

Lauf: 457 mm Länge

Gesamtlänge : 904 mm

Gewicht: ca. 2480 g

*für das sportliche Schießen auf 10 begrenzt

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Der hier gezeigte Revolver wurde in den 70er Jahren von der Fa. H. Schmidt aus Ostheim/Rhön gebaut. Es handelt sich um eine Waffe nach dem Vorbild Colt Single Action Army (“Peacemaker”). In der hier gezeigten (alten) Version mit buntgehärtetem Rahmen ist sie quasi komplett aus Vollstahl (Trommel, Lauf, Rahmen und Schlossteile), nur Patronenausstoßer und  Griffrahmen sind aus                Druckguß. Erhältliche Kaliber waren 4mm R Lang und 4mmM20 ("Zentralzündung"). Es handelt sich um eine "Bedürfnisfreie" Waffe mit Abnahmezeichen der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB) und ist eintragungspflichtig auf Waffenbesitzkarte (mit Voreintrag).

Technische Daten :

HS Mod. 121 

Kaliber :  4mm R lang ("Zimmer-" oder "Mäusekaliber" - Randzünder)

Schussenergie: < 7,5 Joule

Kapazität d. Trommel: 6 Patronen

Lauf: 190 mm Länge

Gesamtlänge : 288 mm

Gewicht: ca. 1450 g

 

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Die Selbstladepistole P226 des Herstellers SIG Sauer/Eckenförde basiert auf der seit 1975 produzierten SIG P220 und wurde Richtung höhere Munitionskapazität modifiziert. Damit sollte sie sich für internationale Ausschreibungen über militärische Kurzwaffen qualifizieren, insbesondere als Ersatz für den Colt 1911 der US-Streitkräfte. Einsatzbereiche sind Behörden in Deutschland (BKA, SEK,...), USA (Secret Service, Navy Seals, NCIS), das Militär der Niederlande, Israels, Neuseelands und einige mehr. 

Die hier gezeigte Waffe verfügt über ein einstellbares Sportvisier.

Technische Daten :

Sig-Sauer 

Kaliber: 9 mm Parabellum (-Luger)

Kapazität d. Magazins: 15

Lauf: 112 mm Länge

Gesamtlänge: 197 mm

Gewicht (mit Magazin): 898 g (Edelstahl-Ausf.: ca. 1170 g)

 

SKS.jpg (249057 Byte) Beim Selbstladegewehr des sowjetischen Waffenentwicklers Sergei Gawrilowitsch Simonow handelt es sich um eine Entwicklung aus dem Jahr 1944, das 1945 offiziell bei den Streitkräften der Sowjetunion eingeführt wurde. Bei der Nationalen Volksarmee der DDR lief es als "Karabiner S". 

Das robuste halbautomatische Gewehr verfügt über ein festes Kastenmagazin, das über Ladestreifen geladen wird. Die Visierung erfolgt über Kimme und Korn. Das System hat einen Kippblockverschluss. Die Produktionsdauer war von 1945 bis 1968. Heute wird das Gewehr noch zu Paradezwecken genutzt.

Technische Daten :

Simonow SKS-45 (56-A-231)

Kaliber : 7,62 x 39

Kapazität d. Magazins: 10

Lauf: 520 mm Länge

Gesamtlänge : 1020 mm

Gewicht: ca. 3750 g

 

     
  Die HK243 S SAR ist die halbautomatische Variante der Standard-Langwaffe der BW, dem G36.

Als Visierung dient ein Dioptervisier mit Ringkorn.
Das Gewehr verfügt über einen schwarzen Militär-Kunststoffhandschutz, Kunststoffschaft und Pistolengriff. Die Metallteile sind brüniert und zusätzlich einbrennlackiert.


Das Gewehr kann mit nahezu allen Anbauteilen des regulären G3 ausgerüstet werden, etwa Magazinen, Schaftsystemen, Optiken,…, jedoch ist im sportlichen Bereich die Magazinkapazität gesetzlich auf 10 Schuss begrenzt.

Technische Daten :

HK243 S SAR

Kaliber : .223 Rem. ( NATO)

Kapazität d. Magazins: 10

Lauf: 450 mm Länge (ohne MFD)

Gesamtlänge : 1025 mm

Gewicht: ca. 4600 g

 

 

Zum Schluss noch ein paar "Helferlein" und sinnvolles Zubehör:*

Gehoerschutz.jpg (32800 Byte)

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Schüsse, speziell großkalibriger Waffen, sind gefährlich für das Gehör. Der Schütze befindet sich in unmittelbarer Nähe des Explosionsgeräusches, was ohne Gehörschutz zu  Gehörschäden führen kann, im schlimmsten Fall auch irreparabel.

Bei Verbands-Wettbewerben und im (GK-) Training ist das Tragen von Gehör- und Augenschutz verpflichtend. Ohne entsprechenden Schutz lässt bei uns der jeweilige Schießleiter/die Aufsicht das Training oder die Anwesenheit auf dem Stand übrigens erst gar nicht zu.  

Nebenstehend ein Beispiel für einen "passiven" Gehörschutz (Kopfhörer) und für wiederverwendbare Ohrstöpsel. Hierneben gibt es noch "aktiven" Gehörschutz (Schall wird elektronisch abgeregelt) und Einweg-Stöpsel, um die gebräuchlichsten Varianten zu nennen. Die Preise variieren von ein paar Cent für die Einwegteile, etwa € 5,- für die wiederverwertbaren Stöpsel, € 20,- bis ca. € 50,- für passive- und ab € 40,- für die "aktive" Kopfhörer-Variante, wobei (natürlich) die Obergrenzen auch erheblich höher liegen können. 

Auf der anderen Seite ist das immer noch preiswerter und erträglicher, als irgendwann ein Hörgerät tragen zu müssen.  

Übrigens: wer nur zum "Schnuppern" kommt, muss sich nichts extra kaufen - wir haben immer Gehörschutz zum Verleih da... :-) 

  Ebenso gilt es beim Training und im Wettbewerb, die Augen hinreichend zu schützen. Bei der Schussabgabe können kleinere Partikel-, aber auch Geschosshülsen-, unkontrolliert durch den Raum fliegen und ggf. zu Augenverletzungen führen. Jeder, der schon einmal die Walther P1 geschossen hat, weiß, welch wundersame Flugbahn die ausgeworfenen 9mm-Hülsen nehmen können...  Übrigens sollte man aus diesem Grund auch am Hals eng anliegende Kleidung verwenden - weite Kragen oder tiefe Ausschnitte sind bevorzugte Zielorte für heiße Hülsen. :-) 

Auch hier gibt es eine Vielzahl von Möglichkeiten: wer bereits Brillenträger ist, muss nicht zwingend eine besondere Schutzbrille tragen. Empfehlenswert ist das trotzdem, da herkömmliche Brillen meist nur direkt von vorne einen gewissen Schutz bieten, nicht aber an der Seite. 

Oben im Bild ist die "Revision Sawfly Military", eine taktische Schutzbrille, die auch, je nach Ausführung, direkten Beschuss aushält oder abmildern kann. Diese Brillensysteme liegen im Setpreis zwischen € 100,- und € 180,-, wobei auch hier die Grenze nach oben offen ist. Die zweite Brille ist eine "Galileo Raptor", eine leichte Schutzbrille mit gutem Seitenschutz, die schon zwischen € 12,- und € 20,- im Handel erhältlich ist und in der Regel für unsere Zwecke ausreicht. 

Auch hier gilt:

  Ab einem gewissen Alter kann es zunehmend zur Altersweitsichtigkeit (Presbyopie) kommen. Was beim Zeitungslesen mithilfe einer preiswerten Lesebrille kompensiert werden kann, funktioniert so beim Schießsport nicht. Mit einer solchen Brille sieht man die Visierung der Waffe scharf, aber kann das Ziel in der Distanz kaum noch erkennen (geschweige denn treffen), ohne sieht man zwar das Ziel, kann es aber über die Waffe nur unscharf anvisieren. Das Dilemma ist da! Unsere Vereinswaffen verfügen über Zielfernrohre, Diopter oder Ringkorn, womit man auch mit Altersweitsichtigkeit in der Regel gut klarkommt. Bei einer "offenen Visierung", also dem Anvisieren des Ziels über Kimme und Korn, haben wir das oben erwähnte Problem.     
     
     
     
     

*die hier vorgestellten Artikel sind aus dem Besitz unserer Schützen oder des Vereins und stellen keine Markenwerbung, -empfehlung oder -bewertung dar.

 

Copyright©2017: Schießsport Weeze 1967 e.V. 

Bei Fragen oder Unklarheiten, für Anregungen, Terminvereinbarungen, etc.  wende Dich bitte an: vorsitzender[ät]schiesssport-weeze.de oder  schriftfuehrer[ät]schiesssport-weeze.de oder 02822 687975.

Stand: 14. September 2018