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Jugend im Schießsport Weeze 1967 e.V.

Ihr überlegt als Eltern, Sohn oder Tochter im Verein anzumelden? Kein Problem - einfach einmal ein Gespräch vereinbaren, um alle Fragen rund um eine mögliche Mitgliedschaft zu besprechen. 

Zu den gesetzlich vorgegebenen Altersstaffelungen haben wir ein Übersichtsblatt erstellt, woraus hervorgeht, ab welchem Alter man welche Waffen benutzen darf und welche Voraussetzungen dafür erfüllt sein müssen.

Übrigens: auch Handicaps und (körperliche) Einschränkungen sind kein unbedingtes Hindernis, am Schießsport teilzunehmen. Das Vereinsheim selbst ist zwar nicht uneingeschränkt barrierefrei, aber pragmatische Lösungen werden in der Regel gefunden. 

Auch das oft (und inflationär) diagnostizierte ADS/ADHS ist kein Hinderungsgrund. Wir glauben im Gegenteil, dass der regelmäßige Trainingsbetrieb mit all seinen strukturierten Abläufen und den Konzentrationsanforderungen für die Kinder und Jugendlichen hilfreich sein kann, um zumindest die Symptomatik abzumildern. Es existieren, soweit bekannt, zwar keinerlei belastbare Studien zu einem möglichen "therapeutischen Effekt", jedoch ist dieser - zumindest begleitend - aus pädagogischer Sicht anzunehmen.

Zum Schluss: keine Angst um Eure Kinder! Die Sicherheit auf dem Schießstand ist für uns höchstes Gut, insofern stehen im Trainingsbetrieb jederzeit genug sachkundige Standaufsichten bereit, um einen reibungslosen und sicheren Ablauf zu ermöglichen. Insofern ist das Kind/der Jugendliche bei uns in guten Händen. 

Wir freuen uns auf Eure Fragen und ein nettes Gespräch.

 

Jugend und Schießsport - ein paar Anmerkungen...*

Als Mitgliedsverein des Deutschen Sportbundes haben wir uns u.a. auch der Jugendarbeit verschrieben. 

Leider ist unser Sport durch tragische  Ereignisse, speziell in den letzten Jahren, immer wieder in Frage gestellt worden. Wir hören Aussagen wie "Schießen für Kinder und Jugendliche? - das geht gar nicht!" oder "...dadurch werden Gewaltphantasien doch nur angeregt....", oder ähnliches naturgemäß recht häufig. 

So verständlich diese Vorbehalte besorgter Eltern auch sein mögen und so logisch sie auch vor dem Hintergrund der jeweiligen Berichterstattung erscheinen, das Gegenteil ist der Fall. Das Institut für Schulpädagogik und Grundschuldidaktik der Universität München (Abteilung "Problemorientierte Jugendforschung“) etwa, hat sich z.B. mit Entwicklungseinflüssen des Sports und der Vereinszugehörigkeit von Kindern und Jugendlichen insbesondere im Hinblick auf deren Sucht- und Gewaltanfälligkeit befasst. Im daraus entstandenen wissenschaftlichen Gutachten geht es zwar um die Zielgruppe U12 (nachzulesen hier), das Ergebnis lässt sich jedoch auch auf die nachfolgenden Altersgruppen übertragen, da die Ansatzpunkte identisch sind.

Zusammengefasst geht es uns bei den Jugendlichen um folgendes: 

Förderung der Konzentrationsfähigkeit

Förderung der Koordinationsfähigkeit

Sensibilisierung der (Fein-) Motorik

Emotionsverarbeitung und Stressreduktion, bzw. -regulation

Einhaltung von Regeln

Verbesserung des Zeitmanagements 

Förderung des Verantwortungsbewusstseins

Erlangung von Strategien zum Umgang mit Erfolg und Misserfolg

Förderung der Teamfähigkeit / Interaktionsbereitschaft

Förderung der Kommunikationsfähigkeit

Generell geht es bei unserem Sport ja darum, das Ziel (die Schießscheibe) in deren Mitte zu treffen. Für ein möglichst gutes Ergebnis ist u.a. das Zusammenspiel verschiedener Faktoren und Aktionen wichtig, etwa die richtige Körperspannung und Atmung, die Konzentration, aber auch die Ruhe beim Auslösen des Schusses. Zeitgleich gilt es aber auch, die Umgebung wahrzunehmen, also etwa den Anweisungen der Aufsicht Folge zu leisten. 

Dies alles soll den Jugendlichen individuell, ihrem jeweiligen Alter und Wissensstand entsprechend, durch die jeweiligen Stand-Aufsichten und Anleiter vermittelt werden.

Alle oben genannten Punkte sind aber auch Teil der allgemeinen "Lebensbewältigungsstrategien" (neudeutsch: "life skills"), also Dingen, die man nicht wie ein Schulfach lernt und die uns überall im Alltag begleiten, zusammengefasst also 

Analytische Fähigkeiten 

Organisationstalent 

Fähigkeit zur Prioritätensetzung 

Fähigkeit, aktiv zuzuhören 

Kulturelle Anpassungsfähigkeit 

Durchsetzungswille und Ausdauer 

Soziale Fähigkeiten

Umgang mit Erfolg und Misserfolg 

Persönliches Engagement,

die in unserem Sport quasi "nebenbei" trainiert werden.

Wenn man die oben genannten Punkte objektiv betrachtet (die übrigens auch für andere Wettbewerbs-Sportarten gelten), wird man nicht umhin kommen, seine Sichtweise zum Schießsport noch einmal zu überdenken...

*Der Verfasser der obigen Anmerkungen ist Vorstandsmitglied des Schießsport Weeze 1967 e.V. und als Dipl. Sozialpädagoge seit vielen Jahren in der Benachteiligtenförderung Jugendlicher und junger Erwachsener tätig, u.a. an Schulen und Berufsbildungswerken, aber auch in der Hochschul-Ausbildung von Studenten der Sozialen Arbeit. 

Als Inhaber einer Jugendbasislizenz ist er u.a. auch für den Trainingsablauf im Jugendbereich zuständig.

Bem.: Aufgrund diverser struktureller Veränderungen innerhalb des Vereins ruhte unsere Jugendarbeit längere Zeit, d.h., es wurden keine Neuaufnahmen für einen regulären Trainingsbetrieb bei unter 14-jährigen (Luftgewehr und -pistole) und unter 16-jährigen für Kleinkaliber vorgenommen.  

Ab dem 11.06.2017 werden wieder Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren für den Trainingsbetrieb aufgenommen. 

Copyright©2017: Schießsport Weeze 1967 e.V. 

Bei Fragen oder Unklarheiten, für Anregungen, Terminvereinbarungen, etc.  wende Dich bitte an: vorsitzender[ät]schiesssport-weeze.de oder  schriftfuehrer[ät]schiesssport-weeze.de oder 02822 687975.

Stand: 13. Juni 2017