ErmaM1

 

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Unsere gute "Vereins-Erma" hat ihre ganz spezielle Geschichte, die wir hier kurz zusammenfassen wollen.

Wir haben von dieser Waffe durch Zufall in einem Forum im sozialen Netzwerk gelesen. Der Besitzer, ein Sportschütze aus einer anderen Region Deutschlands, erkundigte sich dort, welche Kosten wohl für eine Entsorgung der Waffe entstünden. Er berichtete von unbeabsichtigter Schussabgabe und dass ihm der Betrieb zu unsicher wäre. Da er die Waffe seinerzeit günstig erstanden hätte, würde eine komplette Überprüfung und Instandsetzung sicher den Zeitwert übersteigen. Ein Verkauf verbot sich aus sicherheitstechnischen Aspekten.

Zwei Mitglieder haben dann die Idee entwickelt, die Waffe als Vereinsgewehr zu übernehmen, sei es zu Schulungszwecken oder für den Trainingsbetrieb, sollte eine Reparatur wirtschaftlich erscheinen. Da ohnehin im Vereinsbestand noch ein Kleinkaliber-Halbautomat fehlte, wurde der Besitzer umgehend kontaktiert. Er war von der Idee sehr angetan und übergab dem Verein das Gewehr für den obligatorischen Euro und die Versandgebühren, nachdem die Behördenformalitäten geklärt waren. 

Nach einigem netten Schriftverkehr traf unsere Erma zu Beginn des Jahres 2017 ein, sachgerecht verpackt,  komplett mit zweitem Magazin und der originalen Betriebsanleitung. Unser 1. Vorsitzender, selbst begeisterter Besitzer einer M1, hatte zufällig im Vorfeld günstig ein Konvolut Klein- und Verschleißteile für diese Waffe erworben, getreu dem Motto "Haben ist ja immer besser als brauchen...", so dass wir uns bestens gerüstet fühlten. 

 EM1_05_logo.JPG (41271 Byte) Kleinteile Erma M1

Nach der Ankunft setzen sich der 1. Vorsitzende und der Schriftführer zu einer ersten Bestandsaufnahme zusammen und stellten schnell fest, dass etwas mit dem Verschluss- und Auswerfersystem faul war. Irgendetwas schien dort zu haken. Eine kurze Nachfrage beim Vorbesitzer ergab folgendes:

"Ich hatte die Waffe für zwei Jahre dauernd im Einsatz (vielleicht 2000 Schuss), dann begannen die Probleme. Ich hatte sie auch zerlegt, nachdem Blei in den Systemkasten und die Mechanik eingedrungen war. Auch zuverlässige Munition war schwer zu finden. Seit 5 Jahren stand sie unbenutzt im Schrank."

Also ging es ans Zerlegen... EM1_00_logo.JPG (68310 Byte)  ....und die Diagnose. 

Wie sich beim vergleichenden Blick in den Verschlusskasten und die Teileliste aus der Anleitung zeigte, fehlte die "Abzugsstollenfeder" und die "Federbuchse" hierzu komplett! Die Teile müssen seinerzeit beim Zerlegen und Reinigen der Waffe verloren gegangen sein - kein Wunder, dass der Mechanismus dann versagte.  

Gehäuse ohne... EM1_01_logo.JPG (57280 Byte) ...und mit der Buchse... EM1_03_logo.JPG (59578 Byte)    Hier nun die "Übeltäter: EM1_02_logo.JPG (38758 Byte)

Zum Glück befanden sich im erwähnten Ersatzteilkonvolut eben diese Teile, so dass alles schnell wieder zusammengesetzt werden konnte. Beim "Trockenversuch" mit einer abgeschossenen .22er Hülse "hakte" offensichtlich nichts mehr, so dass einem Testlauf auf dem Schießstand nichts mehr im Wege stand. 

Versuchsweise wurde noch schnell eine RedDot-Visierung verbaut und ab ging es zum Stand. Der Test verlief dann auch erfolgreich und unsere Erma sieht nun einer langjährigen Karriere als Vereinswaffe entgegen. 

ErmaM1_Logo.JPG (46610 Byte)

Zum Schluss noch einmal ein herzlicher Dank an den Vorbesitzer, Michael T., für Deine Mühe, unsere nette Konversation und die vorbildliche Abwicklung der Angelegenheit.  

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Stand: 26. Januar 2020